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12.10.2010 - 13:22 Uhr

Ja zum Jahrhundertprojekt Stuttgart 21!

Es spricht so viel dafür. Und davon hört man viel zu wenig. Das Projekt Stuttgart 21 ist keine Show-Veranstaltung, sondern eine wirkliche Modernisierung des Bahnsystems im deutschen Südwesten. Die Sackgasse des Stuttgarter Kopfbahnhofs wird aufgelöst und eine Durchgangslinie eröffnet. Dadurch gewinnt die Region Stuttgart erstmals eine echte Bahnachse, und die europäische Ost-West-Magistrale Paris-Budapest nimmt weiter Gestalt an.

Auch für den Nah- und Regionalverkehr ist der Stuttgart 21 eine einmalige Chance. Erstens werden Messe und Flughafen mit schnellen Zugverbindungen aus allen Richtungen erreichbar. Zweitens erhöht sich die Zugkapazität der Station für den Fernverkehr um 50 Prozent, für den Nahverkehr sogar um 80 Prozent. Entgegen anders lautender Behauptung wurde inzwischen belegt, dass eine Ausweitung in diesem Ausmaß mit der K21-Variante nicht möglich ist. Darüber hinaus wird durch S21 die widernatürliche Teilung des Talkessels nach über hundert Jahren endlich überwunden. Stuttgart selbst erhält als Stadt nicht nur einen neuen Hauptbahnhof. Das bisher vernachlässigte Zentrum gewinnt auch ein großes Areal hinzu und bekommt dadurch ein ganz neues Gewicht gegenüber der bisherigen „autogerechten“ Streusiedlung.

Auch der volkswirtschaftliche Nutzen dieses Projektes steht außer Frage. Durch die getätigten Investitionen entstehen langfristig gesehen viele wirtschaftliche Vorteile. Diese werden jedoch leider oft verschwiegen. In der Bauphase profitieren vor allem der Hoch- und Tiefbau, Hersteller von Bauinstallationen und nicht zuletzt High Tech-Bereiche der Steuer- und Regelungstechnik. Die Wirtschaft in Baden-Württemberg ist sehr gut aufgestellt, die entscheidenden Branchen sind gut besetzt. Deshalb gehe ich davon aus, dass ein großer Teil der Bauaufträge im Lande bleibt, vor allen Dingen hochwertige Ausrüstungsaufträge.

Die Argumente für und wider Stuttgart 21 sind weithin bekannt; die Auseinandersetzung darüber hat uns jahrelang begleitet. Das Vorhaben ist über zehn Jahre hinweg diskutiert und rund 60 Alternativen sind beleuchtet und wieder verworfen worden. Stuttgart 21 ist als beste Variante übrig geblieben. Daher brauchen wir kein Moratorium, sondern möglichst schnell viele Bagger und Tunnelbohrmaschinen, um das Projekt endlich in die Tat umzusetzen. Dieses Projekt ist der nachhaltigste Beitrag zur Standortsicherung, den unsere Region im nächsten Jahrhundert bekommen wird.

Aktuelle Informationen zum Thema Stuttgart 21:

S21 Ausgabe 06 (pdf-Datei, 124 kb)
S21 Ausgabe 07 (pdf-Datei, 132 kb)
S21 Ausgabe 08 (pdf-Datei, 108 kb)
S21 Ausgabe 09 (pdf-Datei, 112 kb)


 

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