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04.08.2017 - 22:51 Uhr

Arbeitsmarkt: Von wegen Sommerflaute!

Zum Ende der 18. Wahlperiode steht der deutsche Arbeitsmarkt in bester Verfassung da. Zwar ist die Zahl der Arbeitslosen im vergangenen Monat, wie üblich für den Beginn der Sommerferien, leicht um 45.000 auf 2,518 Millionen angestiegen. Dennoch ist das ein Rekordtief für einen Juli, angetrieben durch die gute wirtschaftliche Lage hierzulande.  Noch nie seit der Wiedervereinigung waren so wenige Menschen im Juli arbeitslos gemeldet. Von einer Sommerflaute auf dem Arbeitsmarkt kann damit nicht die Rede sein. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wächst stetig und die Nachfrage der Unternehmen nach Personal ist so groß wie noch nie laut der Bundesagentur für Arbeit: So gibt es derzeit 750.000 offene Stellen, 76.000 mehr als noch ein Jahr zuvor. Erstmals seit zwei Dekaden liegt zudem die Risikogruppe der Langzeitarbeitslosen unter 900.000. Mit 51.000 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Flüchtlinge hingegen noch stark ausbaufähig. Im Durchschnitt finden 1.500 Flüchtlinge in der Woche einen Job. Die Integration der Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt ist daher kein Sprint, sondern ein Marathon, der Jahre dauert. Laut der Bundesagentur für Arbeit vergehen rund fünf bis sechs Jahre bis ein junger Flüchtling zur Arbeitskraft wird. Die Gründe: mangelnde Deutschkenntnisse und unzureichende berufliche Qualifikation.

Hier muss in der nächsten Legislaturperiode kräftig angepackt werden. Auch eine weitere Flexibilisierung des Arbeitsmarktes bleibt nach wie vor richtig und wichtig. Zudem gilt es, die Langzeitarbeitslosigkeit besser zu bekämpfen. Hierfür gibt es neue Vorschläge von der Bundesagentur für Arbeit, in einigen Regionen schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen öffentlich geförderte Arbeitsstellen anzubieten. Konkret würde das bedeuten, dass Unternehmen, die Langzeitarbeitslose bei sich einstellen, finanzielle Unterstützung erhalten. Die Vermittelten selbst würden auf Hartz IV verzichten. Noch steckt das Vorhaben aber in den Kinderschuhen. 

 

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