Der Wirtschaftsnachwuchs on tour mit Joachim Pfeiffer

Erstellt am: 17.05.2019 – Geändert am: 17.05.2019

Sie werden von politischen Entscheidungen beeinflusst und sie wollen Politik beeinflussen: die Wirtschaftsjunioren, junge Unternehmer aus Deutschland. Um die Arbeitsrealität des jeweils anderen kennenzulernen und dadurch ein besseres Verständnis für die gegenseitigen Positionen zu bekommen, begleitete der Göppinger Jungunternehmer Dr. Markus Wingens von der Härterei Technotherm GmbH & Co. KG vom 13.-17. Mai 2019 anlässlich des 25. Know-How-Transfers der Wirtschaftsjunioren Deutschlands den Waiblinger Bundestagsabgeordneten in seinem Alltag in Berlin. Auf dem Programm standen die Teilnahme an Ausschuss-, Fraktions- und Plenarsitzungen, politische Diskussionsrunden sowie persönliche Gespräche. Das Fazit von Markus Wingens am Ende dieser gemeinsamen Woche beweist, wie wichtig ein solcher Austausch ist: „Gerade für uns Jungunternehmer ist es wichtig, das Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft zu erfahren, um die gegenseitigen Bedürfnisse und Wünsche zu verstehen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen. Ich bin froh, dass es diesen Austausch gibt und kann diesen auch es nur jedem empfehlen.“

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland sind nach eigenen Aussagen der größte Verband von jungen Unternehmern und Führungskräften in Deutschland. Ihr Ziel ist es, Möglichkeiten der Vernetzung untereinander, aber auch mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft zu schaffen. Aus diesem Grund werden einmal jährlich Politiker und junge Führungskräfte im Rahmen eines sogenannten Know-How-Transfers zusammengebracht.

"Aufschlussreich und relevant für unser Unternehmen"

Bereits zum zweiten Mal hatte der Wirtschaftsjunior Markus Wingens aus Göppingen die Chance, dem wirtschafts- und energiepolitischen Sprecher der Unionsfraktion Joachim Pfeiffer über die Schulter zu schauen und sich intensiv mit ihm über Wirtschafts- und Energiethemen auszutauschen. „Insbesondere die Gespräche rund um die Chancen und Herausforderungen in den Bereichen Wirtschaft & Energie, Stichwort ‚Zukunft der Automobilindustrie‘ und  ‚Kohleausstieg‘, waren sehr aufschlussreich und relevant für unser Unternehmen“, resümiert der 39-jährige Geschäftsführer der Härterei Technotherm GmbH & Co. KG , einer in zweiter Generation familiengeführten Härterei in Göppingen, die sich auf die Wärmebehandlung für die Automobilindustrie und den Maschinen- und Werkzeugbau spezialisiert hat. Wingens stieg vor rund neun Jahren in das von seinem Vater 1988 gegründete Unternehmen ein und ist seit 2016 dessen Geschäftsführer. Seitdem ist Technotherm zu einem 120-köpfigen Team bestehend aus Ingenieuren, Metallographen und Universalhärtern herangewachsen und konnte 2015 sogar einen Standort in der Nordslowakei eröffnen.

"Der Austausch hilft uns zu verstehen, wo der Schuh in der Wirtschaft drückt"

Nicht nur in die Fabrikhallen, sondern auch in das Büro des Abgeordneten Pfeiffers hat der promovierte Ingenieur in den letzten Tagen frischen Wind gebracht. „Für uns Wirtschaftspolitiker, egal ob auf Kommunal-, Landes- oder Bundesebene, ist der Austausch gerade mit der jüngeren Unternehmergeneration enorm wichtig. Das hilft uns, zu verstehen, wo der Schuh in der Wirtschaft drückt und wo wir als Politik mit sinnvollen gesetzlichen Rahmenbedingungen ansetzen müssen. Gleichzeitig bin ich für Wirtschaftsjunioren wie Markus dankbar, die über ihren eigenen Tellerrand hinausschauen wollen. Nur so kann Verständnis für unsere Arbeit und für den oftmals langwierigen und komplexen politischen Entscheidungs- und Gesetzgebungsprozess geschaffen werden“, freut sich Joachim Pfeiffer über das Interesse an dem 25. Know-How-Transfer zwischen Wirtschaft und Politik.

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