Förderung privater Elektro-Ladestationen an Wohngebäuden

Erstellt am: 17.10.2020 – Geändert am: 17.10.2020

Quelle: Canva

Erstmals werden private Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden gefördert. Für den Einbau von privaten Ladestationen gibt es vom Bund einen Zuschuss in Höhe von 900 Euro. Ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung des Masterplans Ladeinfrastruktur. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass ein großer Teil der Ladevorgänge zuhause stattfinden wird. Mit der Förderung sollen Privatpersonen ermutigt werden, sich für einen Ladepunkt in der Garage, Tiefgarage oder am Carport zu entscheiden.

Wer kann Anträge stellen?

Träger von Investitionsmaßnahmen zur Errichtung einer Ladestation für Elektroautos im nicht öffentlich zugänglichen Bereich von selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden. Träger von Investitionsmaßnahmen sind zum Beispiel Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger. Nicht antragsberechtigt sind kommunale Gebietskörperschaften, rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, Gemeindeverbände, Zweckverbände und Kirchen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung einer fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation inklusive des elektrischen Anschlusses (Netzanschluss) sowie damit verbundene notwendige Nebenarbeiten an Stellplätzen von bestehenden Wohngebäuden in Deutschland, wenn unter anderem:

  • die Ladestation über eine Normalladeleistung von 11 kW verfügt,
  • der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommt,
  • die Ladestation intelligent und steuerbar ist (mit Blick auf die Netzdienlichkeit).

 

Förderanträge können ab dem 24. November 2020 bei der KfW eingereicht werden. Weitere Informationen zur Förderung und zum Antragsverfahren sind unter www.kfw.de/440 verfügbar.

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