5G kann starten

Erstellt am: 13.06.2019 – Geändert am: 13.06.2019

Flächendeckender Breitbandausbau zum Ziel

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Nach 497 Auktionsrunden ging am gestrigen Mittwoch, 12. Juni 2019, die Versteigerung der Frequenzen des neuen Mobilfunkstandards 5G zu Ende. Damit beginnt eine neue Zeitrechnung auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt. Rund 6,55 Mrd. Euro haben die vier Bieter, Telekom, Vodafone, 1&1 Drillisch und Telefónica insgesamt geboten, um künftig die 5G-Frequenzen nutzen zu können. Die Auktionserlöse gilt es nun in den Aufbau eines leistungsfähiges mobiles Breitbandnetz sowie in den Ausbau des Breitbands über Glasfaser zu investieren, damit Deutschland als Wirtschaftsstandort in der digitalen Welt eine Zukunft hat.

Es ist zu begrüßen, dass mit dem Neueinsteiger 1&1 Drillisch der Wettbewerb angekurbelt wird. Denn für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ist die fünfte Mobilfunkgeneration von enormer Bedeutung. Viele der künftigen digitalen Anwendungen setzen eine funkbasierte, mobile Gigabitanbindung voraus. 5G wird deshalb zur Schlüsseltechnologie zur Realisierung der digitalen Transformation und ermöglicht völlig neue Anwendungen für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik – von eGovernment über eHealth bis zu Smart Cities. Davon profitieren am Ende auch die Verbraucher.

Doch nach der Auktion ist vor der Auktion: Die Unternehmen sind nun gefragt, schnell mit ihrer Ausbauplanung zu beginnen. Insbesondere gilt es alles daran zu setzen, auch solche Regionen, in denen der Wettbewerb nicht so stark ist (v.a. ländliche Gebiete), mit hochbitratigen Breitbandanschlüssen zu versorgen und weiße Flecken zu schließen. Denkbar wäre beispielsweise eine Weiße Flecken-Auktion. Genaues Augenmerk gilt es außerdem auf die Einhaltung der Ausbauauflagen, die die Bundesnetzagentur an die Frequenzen geknüpft hat, zu legen.

Ziel der unionsgeführten Bundesregierung ist der flächendeckende Breitbandausbau.

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