Mehr Wohngeld für mehr Bürger

Erstellt am: 28.06.2019 – Geändert am: 28.06.2019

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Für uns als Union steht fest: Wir wollen dazu beitragen, dass sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt entspannt. Ein Baustein, um dieses Ziel zu erreichen, ist die Wohngeldverbesserung. Sprich: Das Wohngeld soll künftig wieder mehr Menschen erreichen und höher ausfallen. Aus diesem Grund hat die unionsgeführte Bundesregierung das Wohngeldstärkungsgesetz auf den Weg gebracht, welches der Deutsche Bundestag heute in erster Lesung beraten hat. Mehr als 600.000 Haushalte sollen davon profitieren: Zum einen soll das Wohngeld an sich erhöht werden. Zum anderen soll es dynamischer ausfallen, d.h. es soll künftig alle zwei Jahre an die Bestandsmieten und an die Einkommensentwicklung angepasst werden. Damit soll sichergestellt werden, dass in Deutschland jeder seine Wohnkosten selbst tragen kann.

Neue Mieterstufe hilft vor dem Abrutschen in die Sozialhilfe

Einkommensschwache Haushalte sollen nicht vom Wohngeld in das Arbeitslosengeld II oder die Sozialhilfe rutschen. Durch eine neue Mietenstufe VII können Haushalte in Gemeinden und Kreisen mit sehr hohen Mieten stärker bei den Wohnkosten entlastet werden. Damit sichern wir die soziale Balance in hochpreisigen Quartieren und wirken der Verdrängung von angestammten Mietern effektiv entgegen.

Bundesrat stimmt Sonderabschreibungen für neue Mietwohnungen zu

Ein weiterer Baustein, der den Wohnungsbau ankurbeln soll, sind Sonderabschreibungen, die sogenannte Sonder-AfA, für den Mietwohnungsneubau. Der Bundesrat hat am heutigen Freitag nun endlich dem Gesetzentwurf zugestimmt, nachdem der Bundestag die Möglichkeit zu Sonderabschreibungen bereits im vergangenen Jahr beschlossen hatte. Von der Sonder-AfA profitiert jeder, der durch Neubau, Dachausbau, Dachaufstockung oder Umwidmung von Gewerbeflächen neuen Mietwohnraum schafft. Das ist ein wichtiges Signal, denn nur der Wohnungsneubau kann die bestehenden Probleme nachhaltig lösen. Plus, die Union löst damit ein zentrales Wahlversprechen ein.

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