Smart Data für den Mittelstand

Erstellt am: 05.05.2017 – Geändert am: 11.09.2017

Am Mittwoch dieser Woche fand der Smart Data Dialog mit dem Thema „Von der Forschung in die wirtschaftliche Praxis“ in Berlin statt mit dem Fokus auf Smart-Data-Technologien für die Wirtschaft und insbesondere für den Mittelstand. Es diskutierten mehr als 100 Expertinnen und Experten über die Forschungsergebnisse des Technologieprogramms „Smart Data – Innovationen aus Daten“ und deren innovative datenbasierte Geschäftskonzepte und Prototypen für die Medizin, die Industrie, den Mobilitäts- und Energiebereich. Schwerpunkt der Diskussionen ist die konkrete Umsetzung neuer datenbasierter Konzepte in die Praxis und die Frage, wie die Geschäftsmodelle, Dienste und Produkte insbesondere beim Mittelstand erfolgreich etabliert werden können. Daten sind ein wichtiger Rohstoff für die Zukunft. Sie werden heute beinahe in allen Lebens- und Geschäftsbereichen erfasst und gespeichert. Mithilfe von Mustererkennung und intelligenter Datenanalytik lassen sich Grundlagen für innovative Geschäftsmodelle, Produkte und Dienste gewinnen. Aus Big Data wird so Smart Data. Ein riesiges noch unentdecktes Innovationspotenzial ergibt sich für den deutschen Mittelstand. Die Smart-Data-Projekte leisten hier einen wichtigen Beitrag, um dieses Potenzial zu erschließen. Dabei gilt es, die Datensicherheit und den Datenschutz insbesondere personenbezogener Daten zu gewährleisten, damit ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Mehrwert entsteht. Mit dem Technologieprogramm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie von 2014 bis 2018 insgesamt 16 Leuchtturmprojekte, die auf unterschiedliche Anwendungsfelder ausgerichtet sind. Smart Data ist Teil der Hightech-Strategie und der Digitalen Agenda der Bundesregierung.

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