Verkehrspolitik

Erstellt am: 05.05.2017 – Geändert am: 11.09.2017

Der Nordostring ist nicht das „Ungeheuer von Loch Ness“

In einem Redaktionsgespräch mit der Waiblinger Kreiszeitung bezeichnete der Aalener Oberbürgermeister Thilo Rentschler (SPD) den Nordostring als „Ungeheuer von Loch Ness“ und kritisierte das Straßenbauprojekt. Der Waiblinger Bundestagsabgeordnete Dr. Joachim Pfeiffer sagte hierzu: „Der Nordostring ist sicher nicht das Ungeheuer von Loch Ness, sondern seit vielen Jahren eine Notwendigkeit für die Region Stuttgart.“ In diesem Zusammenhang erinnerte Pfeiffer daran, dass viele Straßenbauprojekte in der Vergangenheit an der Finanzierung gescheitert sind: „Der schwarze Peter liegt nun nicht mehr in Berlin. Durch den vom Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU) initiierten Investitionshochlauf und der Rekordsumme von 14,4 Mrd. Euro, können Projekte mit fehlendem Baurecht, wie die Filderauffahrt, die Anbindung Backnang an die A81 bei Mundelsheim und die Verbindung von Waiblingen/Fellbach nach Ludwigsburg, zügig angegangen werden. Eine schleunige Realisierung ist zwingend notwendig, da die baurechtliche Freigaben 10-15 Jahre in Anspruch nehmen. Parteiübergreifend sind die Verantwortlichen gefordert hier Fahrt reinzubringen und über ihren Schatten zu springen.“
 

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